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Vizebürgermeisterin, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke sowie Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen
Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz
Die Wiener SPÖ kämpft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr denn je um jeden Arbeitsplatz. Das gelingt nur gemeinsam. Daher haben wir alle Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur aufs engste mit den Wiener Sozialpartnern abgestimmt.
Ein erstes Konjunkturpaket in Höhe von 700 Millionen Euro, mit dem die Stadt zukunftsreiche Investitionen in Projekte für Infrastruktur, Wirtschafts-, Technologie- und Forschungsförderung sowie Klimaschutz und Arbeitsmarkt forciert, haben wir in Wien bereits im Herbst 2008 geschnürt. Das Geld wird nachhaltig eingesetzt: Von thermischen Sanierungen im Wohnbau über Investitionen in die Infrastruktur der Wiener Linien bis hin zu einem umfassenden Forschungspaket im Ausmaß von zusätzlich 60 Millionen Euro. Denn als Finanz- und Wirtschaftsstadträtin ist es mir besonders wichtig, dass Wien seine Position als Technologie- und Forschungsstandort in Zukunft weiter ausbaut. Dort entstehen die Arbeitsplätze von morgen.
Im Frühjahr 2009 haben wir ein zweites Konjunkturpaket für den Wohnbau im Ausmaß von weiteren 200 Millionen Euro beschlossen. Der Wiener Wohnbau ist für den Arbeitsmarkt und viele Klein- und Mittelbetriebe ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Rund 23.000 Arbeitsplätze werden damit jährlich gesichert. Im Rahmen des 33 Millionen Euro schweren Wiener Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpakets 2009 haben wir gemeinsam mit Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer, dem Arbeitsmarktservice und den Sozialpartnern zusätzliche Angebote geschaffen. Ein Großteil davon kommt insbesondere jungen Menschen zu Gute. Ab dem Herbst stehen in Wien 4.500 Plätze in der überbetrieblichen Lehre zur Verfügung. Denn eine gute Ausbildung ist durch nichts zu ersetzen. Zusätzlich wenden wir im regulären Budget 58 Millionen Euro für Qualifikations- und Förderprogramme des waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) auf. Die einschlägigen waff-Programme helfen nicht zuletzt gerade auch Frauen und MigrantInnen ganz besonders. Kein anderes Bundesland investiert mit einem eigenen Instrument wie dem waff so nachhaltig und so langfristig in eine aktive Unterstützung seiner ArbeitnehmerInnen. Wien hat darüber hinaus die Wirtschaftsförderung deutlich ausgeweitet. Alleine im Voranschlag für das Jahr 2009 haben wir die Mittel für die Wiener Unternehmen und damit für eine Sicherung von tausenden Arbeitsplätzen um mehr als 30 Prozent ausgeweitet.
In Summe investiert die Stadt Wien 2009 also fast 900 Millionen Euro zusätzlich in die Stärkung der Wiener Wirtschaft und die Wiener ArbeitnehmerInnen. 4,3 Milliarden Euro aus dem regulären Wiener Budget fließen in nachfragewirksamen Ausgaben. Diese Ausgaben der Stadt sind eine ganz zentrale Stütze unser Wirtschaft. Das führt zu Aufträgen und Beschäftigung. Damit nicht genug: Die Wiener Stadtwerke als der größte Infrastruktur-Konzern Österreichs werden bis 2013 in den Tochterunternehmen mehr als 4,2 Milliarden Euro in Wien investieren. Der U-Bahn-Bau sichert bis dahin etwa 26.000 Arbeitsplätze.
Arbeit sichern, Forschung stärken, Wirtschaft fördern. Wir halten Wien auf Kurs!
